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Auf Seite 167 im Kapitel VIII. Zukunftsinvestitionen und nachhaltige Finanzen steckt in dem am 24.11.2021 vorgestellten Koalitionsvertrag eine gute Nachricht für die deutsche E-Invoicing-Branche:  „Wir werden weiterhin den Umsatzsteuerbetrug bekämpfen. Dieser Weg soll in Zusammenarbeit mit den Ländern intensiviert werden. Wir werden schnellstmöglich ein elektronisches Meldesystem bundesweit einheitlich einführen, das für die Erstellung, Prüfung und Weiterleitung von Rechnungen verwendet wird. So senken wir die Betrugsanfälligkeit unseres Mehrwertsteuersystems erheblich und modernisieren und entbürokratisieren gleichzeitig die Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den Betrieben.“

 

 

Länder wie Italien und Ungarn machen es vor – um Korruption zu bekämpfen ist die flächendeckende Einführung der elektronischen Rechnungsversandes im B2B Bereich ein bewährtes Mittel. Italien hat hierbei seit 2018 ein Verpflichtung für 3 Jahre ausgesprochen, die in den kommenden Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit für 3 Jahre verlängert wird. Einen entsprechenden Vorschlag hat die EU-Kommission dem EU-Rat unterbreitet. Als Gründe für die Verlängerung gab Italien zahlreiche erreichte Ziele an, u.a. die Bekämpfung von Steuerbetrug, effizientere Steuererhebung und Senkung der Verwaltungskosten. Ca. 2,5 Milliarden Euro mehr Einnahmen wurden vom italienischen Fiskus als zusätzliche Einnahmen durch die Maßnahme erzielt.

 

 

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WebsiteE-Invoicing in Deutschland: B2B-Pflicht in Sicht