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SAP IS-H Wartung beendet: T-Systems Austria bietet Nachfolgelösung für österreichische und Schweizer Krankenhäuser an

Im Oktober 2022 kündigte SAP die Branchenlösung SAP-IS-H per Ende 2030 an und gab bekannt, dass keine eigene Nachfolgelösung auf SAP S/4HANA geplant sei. Diese Entscheidung führte zu Unsicherheit und Unruhe in den österreichischen und Schweizer Kliniken, die auf diese Lösung angewiesen sind.

Über 95 Prozent der behandelten Patientinnen und Patienten sind von der Umstellung betroffen, was die Dringlichkeit einer neuen Lösung unterstreicht.

Hinzu kommt: Die Suche nach einer geeigneten IS-H-Nachfolgelösung gestaltet sich aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Ländern besonders schwierig. Die Komplexität der Patientenabrechnung in Österreich und der Schweiz unterscheidet sich deutlich von der in Deutschland. Darüber hinaus stellte die enge Verknüpfung von IS-H mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) i.s.h.med von Oracle Cerner eine weitere Herausforderung dar. Obwohl Oracle Cerner eine Nachfolgelösung für i.s.h.med angekündigt hat, ist der genaue Zeitpunkt der vollständigen Ablösung noch unklar.

T-Systems Austria kündigt Nachfolger an

Neben der Common MS, der GITG AG und der Swisscom (Schweiz) will nun auch der langjährige SAP-Partner T-Systems Austria ab 2025 eine Nachfolgelösung für die bisherige IS-H-Lösung auf S/4HANA anbieten. Unterstützt werden sie dabei von der AT Solution Partner GmbH (ATSP). Diese Initiative könnte den Unternehmen nach der Ankündigung wieder Planungssicherheit geben.

Die Ankündigung von T-Systems Austria ist eine positive Entwicklung, die dringend benötigte Planungssicherheit schafft. Zusammen mit anderen geplanten Nachfolgelösungen am Markt kann dies den Krankenhäusern eine stabile und moderne Plattform für ihre Patientenabrechnung bieten. Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung des ambitionierten Zeitplans wird die enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, SAP-Partnern und SAP selbst sein.

Auch die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) begrüßt die Ankündigung von T-Systems Austria, weist aber auch auf die Herausforderungen bei der Umstellung hin. Eine Integration der IS-H-Lösung in S/4HANA biete zwar Investitionsschutz, der Zeitplan bis 2027 für den Umstieg wird aber als unrealistisch eingestuft.

 

Quelle: it-onlinemagazin.de

 

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